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Friseursalons und Gartencenter wieder offen

01.03.2021 - Trotz wieder steigender Corona-Infektionszahlen werden die Forderungen nach mehr Öffnungen immer lauter. Am Montag durften zunächst Friseure und Gartencenter wieder loslegen.

  • Eine Friseurin nimmt eine Haarschere aus ihrer Tasche. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Friseurin nimmt eine Haarschere aus ihrer Tasche. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Seit Montag dürfen Friseure auch in Mecklenburg-Vorpommern ihren Kunden wieder die Haare schneiden. Zudem können in Rostock und im Landkreis Vorpommern-Rügen wegen der dort niedrigen Infektionszahlen auch Kosmetiker, Fußpfleger und Nagelstudios wieder Kunden empfangen. Die Nachfrage insbesondere in den Friseursalons sei groß, sagte die Landesinnungsmeisterin für Friseurhandwerk und Kosmetik, Ines Tietböhl. Viele Salons seien über Wochen ausgebucht. Auch die Gartencenter im Land sind seit Montag wieder offen.

Doch das stellt viele nicht zufrieden. Der Landrat von Vorpommern-Rügen sprach sich am Montag für eine möglichst schnelle Öffnung des Einzelhandels in ganz Mecklenburg-Vorpommern aus. «Dies sollte nicht allein abhängig von den Infektionszahlen der letzten sieben Tage sein», teilte Stefan Kerth (SPD) mit. Der Handel habe wirksame Hygienekonzepte entwickelt, diese gelte es konsequent umzusetzen. Zuletzt sind die Infektionszahlen in MV wieder gestiegen.

Auch die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs im Kinder- und Jugendsport sei wichtig, so Kerth. «Wer am Vormittag in der Schule und im Hort gemeinsam arbeitet oder spielt, soll auch am Nachmittag unter angepassten Hygienebedingungen Sport treiben können.»

Der Landkreis Vorpommern-Rügen verzeichnet seit einiger Zeit die geringste Sieben-Tages-Inzidenz bei den Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche lag zum Wochenstart bei 22,3.

Auch der Chef der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern, Sven Müller, forderte dringend weitere Öffnungen. «Die Stimmung in den vom Lockdown betroffenen Branchen zeigt, wie dramatisch die Situation vor Ort ist. Es gibt kaum noch Stimmen, die den Aussagen der Politik Glauben schenken», erklärte er. «Es geht nicht mehr. Wir brauchen jetzt ein Öffnungsszenario für den März.»

Die AfD im Schweriner Landtag forderte eine Öffnung der Sportplätze. Der Lockdown verursache Kollateralschäden, die auf Kosten der Gesundheit der Bürger gingen, erklärte der sportpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes. Bewegung und frische Luft förderten die Gesundheit. «Sport ist sozial, fördert die Gemeinschaft und bringt die Menschen auf andere Gedanken, statt sich allein in der Wohnung den Kopf zu zermartern.»

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