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Gelungene Premiere von Brecht-Schauspiel im Volkstheater

18.10.2020 - Die Corona-Pandemie hinterlässt in der Kulturszene deutliche Spuren. Bei der Premiere des engagierten Brecht-Stücks «Herr Puntila und sein Knecht Matti» in Rostock war das Große Haus nur zu einem Drittel besetzt.

  • Frank Buchwald (vorn l-r) als Puntila und Luis Quintana als Knecht Matti stehen in einer Probe zu "Herr Puntila und sein Knecht Matti" von Bertold Brecht auf der Bühne. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB/Aktuell...

    Frank Buchwald (vorn l-r) als Puntila und Luis Quintana als Knecht Matti stehen in einer Probe zu "Herr Puntila und sein Knecht Matti" von Bertold Brecht auf der Bühne. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB/Aktuell © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit «Herr Puntila und sein Knecht Matti» hat das Volkstheater Rostock im Großen Haus eine gelungene Spielzeit-Premiere der Schauspielsparte gefeiert. Dabei wurde am Samstagabend in der Inszenierung von Elina Finkel der Versuch unternommen, dem Stück von Bertolt Brecht (1898-1956) mit Mitteln des 21. Jahrhunderts und Humor den möglichen Staub zu nehmen, wie Intendant Ralph Reichel sagte.

Der Klassiker aus den Jahren 1940/41 zeigt mit dem Gutsbesitzer Puntila (gespielt von Frank Buchwald) einen Mann mit zwei Gesichtern. Nüchtern ist er ein kalter Kapitalist par excellence. Doch unter dem häufigen Einfluss von Aquavit wird er zum Gönner und Menschenfreund. Ohne seinen Chauffeur Matti (Luis Quintana) käme er bei dieser Gratwanderung nicht zurecht.

Die Rostocker Inszenierung entstand in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Rostock. Mehrere junge und hoch talentierte Schauspieler standen auf der Bühne. «Da entwickelt sich ein gutes Ensemble», betonte Reichel. Es sei für die Schauspieltruppe und deren Wachstum wichtig, wenn die großen und kleinen Rollen rotierten.

Wegen der Corona-Pandemie waren nur rund 120 Besucher in dem Saal, der normalerweise 500 Menschen fasst. Wenn dann mit Humor gearbeitet werde, sei es für die Schauspieler schwierig, bei den zwangsläufig gebremsten Rückmeldungen des Publikums die nötige Sicherheit zu gewinnen, sagte Reichel. «Humor braucht Reaktionen.»

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