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Gericht in Greifswald verkündet Entscheidung zu Darßbahn

18.06.2019 - Greifswald (dpa/mv) - Im Prozess um die Klage gegen das Planfeststellungsverfahren zum Bau der Darßbahn will das Oberverwaltungsgericht Greifswald heute seine Entscheidung verkünden. Gegen den Bau hatte die Gemeinde Pruchten geklagt. Sie fürchtet, auf den Kosten für Bahnübergänge sitzen zu bleiben. Bestrebungen, den Betrieb der Darßbahn komplett wieder aufzunehmen, gibt es seit Anfang der 2000er Jahre. Die Strecke führte einst von Velgast über Barth nach Prerow und diente als Nebenanschluss an die Hauptstrecke Rostock-Stralsund.

  • Die alte Meinigenbrücke zwischen der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst und dem Festland bei Pruchten. Foto: Jens Büttner/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die alte Meinigenbrücke zwischen der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst und dem Festland bei Pruchten. Foto: Jens Büttner/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In den Augen der Befürworter liegt der Vorteil darin, dass die touristisch geprägte Halbinsel Fischland-Darß-Zingst dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln besser zu erreichen wäre. Kritiker wie etwa der Bund der Steuerzahler Mecklenburg-Vorpommern meinen dagegen, dass die Strecke das Potenzial zur teuersten Bahnstrecke der Republik hätte. Der Steuerzahlerbund ging von Kosten in Höhe rund 115 Millionen Euro aus.

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