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Geteilte Spielzeit: Theater Vorpommern hofft auf Lockerungen

23.07.2020 - Das Theater Vorpommern in Stralsund und Greifswald startet im August in eine coronabedingt geteilte Spielzeit 2020/21. Bis zum Jahresende sind Vorstellungen geplant, die die Abstandsregeln im Saal und auf der Bühne gewährleisten, wie der scheidende Intendant Dirk Löschner am Donnerstag in Stralsund sagte. Ab Januar rechnet er mit Lockerungen der Einschränkungen, erklärte er bei der Vorstellung des neuen Programms. «Einige Produktionen lassen sich mit Abstandsregeln nicht realisieren», sagte Löschner. Sollten die Einschränkungen länger gelten, müsse der Spielplan ein zweites Mal überarbeitet werden. Der Spielplan für sein letztes Jahr als Intendant sei im März, als die Theater wegen der Corona-Pandemie schließen müssen, bis auf alle Details fertig gewesen.

  • Ein Plakat mit dem Schriftzug "Spielen Wir..." hängt am 07.10.2013 am Theater von Stralsund. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Plakat mit dem Schriftzug "Spielen Wir..." hängt am 07.10.2013 am Theater von Stralsund. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Im März standen auch vier Stücke unmittelbar vor der Premiere», sagte Löschner. Diese seien nun auf die neue Spielzeit verschoben. Insgesamt biete das Theater in den Sparten Musiktheater, Ballett, Schauspiel und Konzert in der neuen Saison 25 Premieren vom Puppentheater bis zur großen Oper für alle Altersgruppen.

«Unsere Antwort auf Corona ist, schon in den ersten Wochen ein breitgefächertes Programm zu bieten», sagte der Oberspielleiter Schauspiel, Reinhard Göber. Zu den Besonderheiten im Schauspiel mit 14 Premieren zählte er drei Monodramen-Abende mit jeweils zwei Stücken. Jeweils ein Schauspieler führe einen Dialog. «Monodramen geben uns die Möglichkeit, große Themen zu individualisieren und experimentelle Gegenwartsstoffe auf die Bühne zu bringen», sagte Göber.

Dazu gehöre etwa ein Stück über die Umweltaktivistin Greta Thunberg sowie eine Abrechnung mit dem System der deutschen Stadttheater, «Das Vorsprechen». Eine deutsche Erstaufführung steht im März mit dem Sting-Musical «The last Ship» auf dem Programm. Das Musiktheater plant sechs Premieren, darunter die Barockoper «Dido and Aeneas» von Henry Purcell in englischer Sprache. Weiter sind vier Ballettpremieren geplant sowie zehn Philharmonische Konzerte.

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