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Häfen wollen keine größeren Schiffe: Kartellrecht als Hebel

03.08.2019 - Hamburg (dpa) - Die europäischen Häfen machen Front gegen immer größere Containerschiffe. Gegenwärtig sind die größten Frachter rund 400 Meter lang und mehr als 60 Meter breit bei einem Tiefgang von bis zu 16,50 Metern. Dabei solle es aus Sicht der Hafenbetriebe auch bleiben, sagte Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg (UVHH) und des europäischen Hafenverbandes Feport, der Deutschen Presse-Agentur. Die Häfen befürchten jedoch, dass Reeder und Werften eine neue Schiffsgeneration planen, mit 460 Meter langen und 68 Meter breiten Riesenschiffen.

  • Containerschiffe sind am Containerterminal Burchardkai (CTB,l.), und Eurogate (r.) im Hamburger Hafen zu sehen. Foto: Christian Charisius/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Containerschiffe sind am Containerterminal Burchardkai (CTB,l.), und Eurogate (r.) im Hamburger Hafen zu sehen. Foto: Christian Charisius/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Um eine Begrenzung der Schiffgrößen zu erreichen, wollen die Häfen den Hebel des Kartellrechts nutzen. Die gegenwärtige Genehmigung der EU für Reederei-Allianzen laufe im kommenden März aus. «Die EU sollte eine neue Genehmigung nur unter inhaltlichen Auflagen erteilen», forderte Bonz. Die USA seien diesen Weg bereits erfolgreich gegangen und hätten Grenzen für die Größe von Schiffen festgesetzt.

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