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Haft nach Ärztepfusch: Neurochirurg legt Rechtsmittel ein

03.01.2020 - Rostock (dpa/mv) - Der wegen einer verpfuschten Operation vom Landgericht Rostock zu einer langen Haftstrafe verurteilte Neurochirurg hat Rechtsmittel eingelegt. Wie eine Gerichtssprecherin am Freitag auf Anfrage mitteilte, wurde beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe Revision eingelegt. Das Landgericht hatte den 56 Jahre alten Mediziner Mitte Dezember 2019 wegen schwerer Körperverletzung zu einer Haftstrafe von zehneinhalb Jahren verurteilt und ein lebenslanges Berufsverbot verhängt.

  • Das Schild am Landgericht Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Schild am Landgericht Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Arzt eine Patientin im Jahr 2010 zu einer unnötigen Halsoperation überredet und diese zudem fehlerhaft ausgeführt hatte. Er habe seine Interessen «rücksichtslos, eiskalt, planvoll und unbarmherzig» verfolgt. Die Frau ist seit der Operation dauerhaft krank und berufsunfähig.

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