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Hilfloser Mann per Zufall in Bad Doberan gerettet

17.07.2020 - Zwei ungewöhnliche Notfälle haben Polizei und Retter in Bad Doberan beschäftigt. Dank eines Gaslecks konnten Retter einem 72-Jährigen helfen, der tagelang hilflos in seiner Wohnung gelegen hatte. Kurz zuvor wurden Beamten wegen einer Geburt im Auto alarmiert.

  • Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Tagelang hat ein 72-Jähriger in Bad Doberan hilflos in seiner Wohnung gelegen- dann ist er durch einen Zufall gerettet worden. Der Mann war in seiner Wohnung gestürzt und hatte einen Bruch am Oberschenkelhals erlitten, wie ein Polizeisprecher am Freitag erläuterte. Etwa fünf Tage habe er in der Wohnung gelegen und keine Hilfe holen können. Dann war die Polizei wegen eines Lecks einer Gasleitung beim Abbruch eines benachbarten Einfamilienhauses alarmiert worden.

«Im Zuge des Gaseinsatzes sollte das Mehrfamilienhaus, in dem der 72-Jährige wohnte, evakuiert werden», erklärte der Polizeisprecher. Dabei wurde der hilflose Mann entdeckt. Er wurde von einem Notarzt versorgt und kam in eine Klinik in Bad Doberan. Details dazu, wie sich der Mann am Leben erhielt, seien nicht bekannt. Aus dem Haus wurde noch eine weitere pflegebedürftige Frau geholt, die später aber wieder zurück konnte. Die Stadtwerke konnten das Leck finden und schließen, nach eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Wenige Stunden zuvor war die Bad Doberaner Polizei wegen eines Autos alarmiert worden, das in einem anderen Stadtteil mitten auf der Straße stand, wie der Polizeisprecher sagte. Die Beamten fanden im Auto eine hochschwangere Fahrerin, bei der im Wagen die Geburt eingesetzt hatte. Die Urlauberin hatte es nicht mehr in eine Klinik geschafft und brachte ein Kind zur Welt. Die Polizisten mussten nicht eingreifen, da auch Rettungskräfte kamen. Nach deren Einschätzung hieß es beim Transport in die Klinik: «Mutter und Kind wohlauf.»

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