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IHK-Präsident: Corona-Gefahren für Wirtschaft nicht gebannt

04.08.2020 - Die Wirtschaft in Westmecklenburg stützt den Regierungskurs der vorsichtigen Lockerung von Corona-Schutzmaßnahmen und verweist auf die Eigenverantwortung der Bürger. «Nur wenn wir gemeinsam für unsere Mitmenschen Verantwortung übernehmen und die AHA-Regeln einhalten, kann ein erfolgreicher Neustart der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern gelingen», machte der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin, Matthias Belke, in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung deutlich. Die AHA-Regeln besagen Abstand, Hygiene, Alltagsmasken.

  • Matthias Belke, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Matthias Belke, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Belke nannte Forderungen nach schnellen Lockerungen bestehender Einschränkungen nachvollziehbar. So hatten unmittelbar vor dem Corona-Gipfel am Dienstag in Schwerin Gastronomie und Handel ihre Forderung erneuert, Tagestouristen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern zu lassen. Laut Belke dürfe dabei aber die Gefahr einer neuerlichen Ansteckungswelle nicht unterschätzt werden.

«Keinem ist geholfen, wenn industrielle und gewerbliche Produktion und Wertschaffung nicht möglich sind und wenn diese durch fehlende Mitarbeiter, die sich in Quarantäne aufhalten müssen, oder gar unmittelbar gesundheitlich betroffen sind, stillstehen», mahnte der IHK-Präsident. Wichtig sei daher, dass die Wiederaufnahme des Schul- und Kita-Betriebs gut funktioniere und diese Einrichtungen nicht zu Hotspots für die Verbreitung des Coronavirus würden.

Nach Einschätzung Belkes sind die Innenstädte und die touristischen Zentren in den Küstenregionen derzeit sehr gut besucht. «Es muss weiterhin darauf geachtet werden, dass die persönliche Bereitschaft, die notwendigen Schutzmaßnahmen einzuhalten, auch bestehen bleibt», betonte er. Dies gelte auch für Rückkehrer aus kritischen Urlaubsregionen insbesondere im Ausland.

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