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Initiative der Linken gegen stark steigende Heimkosten

21.09.2020 - Nach der wachsenden Kritik an stark steigenden Kosten für die Bewohner in Pflegeheimen fordert die oppositionelle Linke im Landtag die Landesregierung zum Handeln auf. Sie solle sich auf zwei Feldern einsetzen, um die Geldbörsen der Heimbewohner zu entlasten, verlangt die Fraktion in einem Landtagsantrag, der am Donnerstag im Parlament diskutiert werden soll.

  • Die Fraktionschefin der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Simone Oldenburg, spricht. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Fraktionschefin der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Simone Oldenburg, spricht. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zum einen sei es nötig, dass die Krankenkassen die medizinische Behandlungspflege von Heimbewohnern vollständig übernehmen, heißt es. Zum anderen müsse etwas gegen die zuletzt besonders stark gestiegenen Beiträge der Heimbewohner zu den Investitionskosten der Betreiber unternommen werden.

Die Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg kritisierte am Montag, dass kaum Transparenz darüber bestehe, wie die Heimbetreiber die Investitionskosten berechnen, die pro Bewohner und Monat mehrere hundert Euro betragen können. So sei nicht garantiert, dass das Geld eines Bewohners auch in die Einrichtung fließt, in der er lebt. Die Investitionskosten sind zusätzlich zur Miete für die Unterkunft zu entrichten.

Bis Ende März 2021 soll die Regierung nach dem Willen der Linken einen Bericht vorlegen. Anschließend solle überlegt werden, ob und wie das Land bei den Investitionskosten unterstützen könne, verlangt die Oppositionsfraktion.

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