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Intendant kritisiert Schließung der Theater scharf

29.10.2020 - Der Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters, Lars Tietje, hat die Schließung der Theater und Konzerthäuser ab Montag zur Eindämmung der Corona-Pandemie scharf kritisiert. «Kultureinrichtungen haben mit ausgeklügelten Hygienekonzepten, klaren Regeln und disziplinierten Besuchern dafür gesorgt, dass es keinen einzigen Fall von Infektionen in den Theatern und Konzertsälen Deutschlands gegeben hat», erklärte Tietje am Donnerstag in Schwerin. Er sehe die Verhältnismäßigkeit der beschlossenen Maßnahmen deshalb nicht gewahrt.

  • Der Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters, Lars Tietje (r). Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters, Lars Tietje (r). Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Abstand, Mund-Nasen-Bedeckung, Wegeführungen und Lüftungssysteme machten die Theater in den vergangenen Wochen zu den sichersten Orten», so Tietje. Nun würden sichere Orte geschlossen, die in der Krise gleichzeitig dringend benötigt würden, um Gemeinschaft, Sinn und Freude zu stiften. «Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht Gemeinschaft und Kultur», betonte der Generalintendant. Am Mecklenburgischen Staatstheater habe der Beschluss der Bundeskanzlerin und Länderchefs vom Mittwoch Bestürzung ausgelöst.

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