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Jeder zweite Callcenter-Vollzeitbeschäftigte mit Niedriglohn

08.09.2020 - Fast jeder zweite Vollzeitbeschäftigte in den Callcentern in Mecklenburg-Vorpommern hat nach Angaben aus dem Wirtschaftsministerium im vergangenen Jahr einen Niedriglohn bekommen. Ende 2019 lagen demnach 2901 Vollzeitbeschäftigte in den Callcentern im Nordosten unter der für Ostdeutschland geltenden Niedriglohnschwelle von 1885 Euro im Monat. Das waren rund 44 Prozent der 6546 Vollzeitbeschäftigten der Branche (Stand: 30. Juni 2019), wie aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken im Landtag hervorgeht. Die Niedriglohnschwelle liegt bei zwei Drittel des mittleren Entgelts aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

  • Ein Headset liegt auf der Tastatur eines Computers. Foto: picture alliance / Oliver Berg/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Headset liegt auf der Tastatur eines Computers. Foto: picture alliance / Oliver Berg/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Situation der Beschäftigten in den Callcentern in Mecklenburg-Vorpommern habe sich in den vergangenen Jahren zwar leicht verbessert, könne aber längst noch nicht zufriedenstellen, sagte der Linken-Abgeordnete Henning Foerster am Dienstag. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten in der Branche sei ebenso gesunken wie die Zahl der Aufstocker auf Hartz-IV-Niveau. Förster forderte das Land auf, bei künftigen Fördermaßnahmen in Callcentern Aspekte von guter Arbeit und fairer Entlohnung stärker zu gewichten.

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