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Kaiserslautern hadert: Kein Punkt und Rot für den Trainer

07.03.2021 - Für den 1. FC Kaiserslautern wird die Lage im Drittliga-Abstiegskampf immer prekärer. Die Last-Minute-Niederlage in Rostock schmerzt die Pfälzer gleich doppelt.

  • Rostocks Aaron Philipp Herzog und Kaiserslauterns Hikmet Ciftci (l-r.) in Aktion. Foto: Danny Gohlke/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Rostocks Aaron Philipp Herzog und Kaiserslauterns Hikmet Ciftci (l-r.) in Aktion. Foto: Danny Gohlke/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Es war ein später und bitterer Knockout für den 1. FC Kaiserslautern. Nach dem 1:2 (1:0) in letzter Sekunde bei Hansa Rostock ist der viermalige deutsche Meister noch tiefer in den Tabellenkeller der 3. Fußball-Liga gerutscht und liegt nur noch einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz. «Die Niederlage ist extrem bitter, weil die Jungs sich für eine gute Leistung nicht belohnt haben. Wir waren die bessere Mannschaft und hätten als Sieger vom Platz gehen müssen. Selbst mit einem Remis hätten wir zu wenig mitgenommen», haderte FCK-Trainer Marco Antwerpen.

Seine Elf bot am Samstag beim Aufstiegsaspiranten über weite Strecken eine starke Vorstellung, versäumte es aber zum wiederholten Male in dieser Saison, die vielen Chancen in Tore umzumünzen. Kevin Kraus, der für den verletzten Tim Rieder in die Startelf gerutscht war, brachte die Pfälzer in der 25. Minute in Führung. Elias Huth traf eine Viertelstunde später nur den Pfosten. Kurz nach Wiederbeginn glich Nik Omladic (47.) für Hansa aus.

Nachdem Kenny Prince Redondo sowie die eingewechselten Anas Bakhat und Anil Gözütok in der Folge klarste Tormöglichkeiten für den FCK vergaben, überschlugen sich in der Nachspielzeit die Ereignisse. Zunächst verweigerte Schiedsrichter Manuel Gräfe den Roten Teufeln einen Elfmeter und zeigte Antwerpen, der sich darüber lautstark beschwert hatte, auch noch die Rote Karte. Dann traf Damian Roßbach in der sechsten Minute der Nachspielzeit mit der letzten Aktion des Spiels zum 2:1-Sieg für die Rostocker. «Es ist ja immer so, dass die Trainer Schuld sind, wenn sie Emotionen zeigen. Die Schiedsrichter sind aber nie Schuld. Der Kontakt war da, den Elfmeter muss er geben», schimpfte Antwerpen nach dem Abpfiff.

Noch elf Spiele bleiben dem 1. FC Kaiserslautern, um den Sturz in die Regionalliga abzuwenden. Am kommenden Samstag sind die Pfälzer zuhause gegen den FSV Zwickau fast schon zum Siegen verdammt. «Da werden wir definitiv den Dreier holen. Wenn wir die Leistung weiter durchziehen, habe ich keine Sorgen, dass wir da unten rauskommen», sagte Antwerpen. Er selbst wird die Partie nach seinem Platzverweis von der Tribüne aus verfolgen müssen.

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