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Kritik an Klärschlamm-Importen aus Niedersachsen

21.03.2019 - Schwerin (dpa) - Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern importieren jedes Jahr Tausende Tonnen umstrittenen Klärschlamm aus anderen Bundesländern und bringen ihn auf ihren Feldern als Dünger aus. Im Jahr 2016 kam ein Drittel aller Klärschlämme von außerhalb: vor allem aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie in geringerem Ausmaß aus Bremen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Das geht aus einem Bericht des Agrar- und Umweltministeriums hervor.

  • Burkhard Roloff ist zu sehen. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Burkhard Roloff ist zu sehen. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Demnach wurden 39 631 Tonnen Klärschlamm-Trockenmasse auf den Feldern verteilt, 1234 Tonnen mehr als im Jahr davor. Klärschlämme haben einen relativ hohen Gehalt an Stickstoff und Phosphor, der für Pflanzen wichtig ist. Allerdings ist die Ausbringung auf Äckern umstritten, weil Klärschlamm auch viele Schadstoffe enthält. Deren Gefährdungspotenzial könne nicht abgeschätzt werden, heißt es im Bericht des Ministeriums. Der Agrarexperte der Umweltorganisation BUND, Burkhard Roloff, äußerte sich kritisch zu der Praxis. Mecklenburg-Vorpommern dürfe nicht die Müllkippe anderer Bundesländer sein, sagte er am Donnerstag in Schwerin.

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