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Land bietet Hilfe für Erhalt des Autozulieferers Magna an

16.10.2019 - Parchim (dpa/mv) - Das Land will das von Schließung bedrohte Werk des Autozulieferers Magna in Parchim halten und hat dazu dem Konzern am Mittwoch Unterstützung angeboten. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) erklärte nach einem Treffen mit Vertretern des Magna-Konzerns in Schwerin, es gebe Möglichkeiten im Bereich von Forschung und Entwicklung, bei der Investitionsförderung für die Herstellung neuer Produkte und bei der Qualifizierung und Weiterbildung der Beschäftigten.

  • Der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe (CDU). Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe (CDU). Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Glawe zeigte Verständnis für die Situation der Automobilbranche. Bei den Autoherstellern werde mehr Geld in die Digitalisierung und Elektrifizierung investiert. Das bekomme die Zuliefererbranche zu spüren. Dennoch betonte der Minister: «Wir sind mit der Entscheidung des Unternehmens überhaupt nicht zufrieden.» Das Land werde mit Magna im Gespräch bleiben, um Möglichkeiten für den Erhalt des Standortes Parchim zu erörtern.

Magna hatte im September angekündigt, sein Werk in Parchim mit 130 Mitarbeitern schließen zu wollen. Grund sei die sinkende Nachfrage, hatte das Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen in Baden-Württemberg mitgeteilt. Mitarbeiter sollen demnach Angebote an anderen Standorten des Konzerns bekommen. Ein Firmensprecher sagte am Mittwoch, der Erklärung sei nichts hinzuzufügen. Die Firma stellt in Parchim Cabrio-Dächer her.

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