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Land und Hochschulen unterzeichnen Zielvereinbarung bis 2025

20.01.2021 - Die Lehrerausbildung und Gesundheitsberufe gelten als besonders wichtig für die Zukunft des Bundeslandes. Weitere Studiengänge sollen an den Hochschulen im Nordosten angeboten werden.

  • Bettina Martin (SPD), Kultusministerin von Mecklenburg-Vorpommern, betritt den Landtag. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bettina Martin (SPD), Kultusministerin von Mecklenburg-Vorpommern, betritt den Landtag. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Land und die Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns haben ihre Schwerpunkte für die Jahre 2021 bis 2025 besiegelt. «Für die Zukunft des Landes sind unter anderem die Lehrerbildung und die Einrichtung von neuen Studiengängen in den Gesundheitsberufen besonders wichtig», sagte Wissenschaftsministerin Bettina Martin (SPD) am Mittwoch in Schwerin.

Diese unterzeichnete Vereinbarung wird laut Ministerium alle fünf Jahre zwischen der Landesregierung und den Hochschulen geschlossen und umfasst unter anderem Regelungen zu den Finanzen, Stellen und Forschungsschwerpunkten.

Demnach stellt das Land in den nächsten fünf Jahren rund zwei Milliarden Euro für die Hochschulen zur Verfügung. Hinzu kommen laut Ministerium voraussichtlich 125 Millionen Euro Bundesmittel aus dem sogenannten Zukunftsvertrag Studium und Lehre. Zusätzlich seien Millionen Euro für die Anschaffung neuer Geräte und den Ausbau der Digitalisierung vorgesehen. Der Landtag muss den Zielvereinbarungen in der kommenden Woche noch zustimmen, bevor sie rückwirkend zum 1. Januar in Kraft treten können.

In Greifswald gebe es seit Beginn des Wintersemesters einen neuen Studiengang für das Lehramt an Grundschulen, betonte die Ministerin. In Rostock gebe es mehr Studienplätze für Grundschulpädagogik und Erweiterungen in den Bereichen Berufliche Pädagogik und Schulsozialarbeit. Mit diesen Maßnahmen soll ihren Worten zufolge erreicht werden, dass mehr Absolventen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und der wachsende Bedarf an Pädagogen im Land besser gedeckt werden kann.

Aus einer in dieser Woche veröffentlichten Studie ging hervor, dass nach wie vor viele Studierende im Nordosten ihr Lehramtsstudium abbrechen. Besonders hoch sei diese Quote etwa im Lehramt an Regionalen Schulen. Der sogenannte Schwundanteil lag den Angaben zufolge in diesem Lehramtsstudium bei 67 Prozent an der Universität Rostock, an der Universität Greifswald waren es 83 Prozent.

Zu diesem Anteil zählen demnach etwa Studierende, die ihr Studium abgebrochen, ein Urlaubssemester eingelegt oder das Fach oder die Universität gewechselt haben. Diese Quoten seien mit 33 und 20 Prozent beim Grundschullehramt und Lehramt für Sonderpädagogik landesweit am geringsten.

Als weitere künftige Themenschwerpunkte an den Hochschulen nannte das Ministerium etwa die Einführung einer standortübergreifenden Ingenieurausbildung in den Bereichen Bauen, Landschaft und Umwelt. Beteiligt seien die Universität Rostock, sowie die Hochschulen in Neubrandenburg und Wismar. Zudem soll an der Universität Greifswald ein Master-Studiengang Psychotherapie eingerichtet werden.

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