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Landesprogramm zur Flüchtlingsaufnahme gefordert

19.03.2020 - Die Flüchtlingsorganisation Seebrücke MV hat ein Landesprogramm zur Aufnahme von Geflüchteten aus Griechenland gefordert. In einem offenen Brief an die Landesregierung, den nach Angaben der Organisation mehr als 100 Menschen aus Politik, Religion, Zivilgesellschaft und Kultur des Landes unterschrieben haben, heißt es, die Situation in den Lagern auf den griechischen Inseln spitze sich immer weiter zu. In den Lagern herrschten «katastrophalste hygienische Bedingungen».

  • Karen Larisch (Die Linke) sitzt in einer Landtagssitzung. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Karen Larisch (Die Linke) sitzt in einer Landtagssitzung. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Linke schloss sich der Forderung nach einem Landesaufnahmeprogramm Mecklenburg-Vorpommerns an. In den griechischen Flüchtlingslagern herrschten unfassbare Bedingungen, sagte die Landtagsabgeordnete Karen Larisch. Es sei ein Gebot der Menschlichkeit, vor allem die Kinder schleunigst in Sicherheit zu bringen und dafür auch vorhandene Kapazitäten in Mecklenburg-Vorpommern zu nutzen.

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern hat unterdessen sein Beratungsangebot für die Betroffenen angesichts von Corona eingeschränkt. Beratungen fänden - auch angesichts der Besuchersperre in den Unterkünften - nur noch telefonisch statt, teilte die Landesvorsitzende Ulrike Seemann-Katz mit. Dies dürfe für die Menschen nicht zu Nachteilen führen, mahnte sie. So könnten jene Flüchtlinge nicht von den angebotenen Behördenberatungen profitieren, die noch keinen Asylantrag gestellt haben oder über deren Antrag bereits entschieden wurde. Sie appellierte an die Behörden, die Erlasslage anzupassen, Kulanz zu gewähren und Ermessensspielräume zu nutzen.

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