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Landgericht verhandelt über Streit um Caffiers Ferienhaus

13.08.2019 - Stralsund (dpa/mv) - Vor dem Landgericht Stralsund hat am Dienstag ein von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) angestrengter Prozess um sein Ferienhaus auf der Insel Usedom begonnen. Der Minister wehrt sich gegen den öffentlich erhobenen Vorwurf, das Haus sei rechtswidrig im Uferbereich des Boddengewässers errichtet worden und will derlei Behauptungen verbieten lassen.

  • Lorenz Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, gibt ein Pressestatement ab. Foto: Bodo Marks/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Lorenz Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, gibt ein Pressestatement ab. Foto: Bodo Marks/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Klage des CDU-Politikers richtet sich im konkreten Fall gegen den SPD-Politiker Günther Jikeli. Dessen Fraktion im Kreistag von Vorpommern-Greifswald hatte dem Minister und drei anderen Bauherren mehrere Verstöße vorgeworfen. So soll in dem streng geschützten Schilfgürtel am Nepperminer See zu Bauzwecken Boden aufgeschüttet worden sein. Nach Überzeugung Caffiers lief der Bau rechtmäßig. Zum Prozessauftakt erschienen auf Weisung des Gerichts Kläger und Beklagter.

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