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Landwirtschaftsministerium warnt vor Waldbrandgefahr in MV

07.04.2020 - In diesem Jahr gab es bereits mehrere Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern. Die Waldbrandgefahr könnte nach Angaben des Landwirtschaftsministers in den kommenden Tagen steigen.

  • Ein Fahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit Blick auf die Ostertage warnt das Landwirtschaftsministerium vor einer steigenden Waldbrandgefahr. Derzeit gelten nach Ministeriumsangaben vom Dienstag landesweit überwiegend die Gefahrenstufen zwei und drei, die für eine geringere und mittlere Waldbrandgefahr stünden. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald könnte den Angaben zufolge in den kommenden Tagen bereits die Gefahrenstufe vier (hohe Waldbrandgefahr) ausgerufen werden. Mit einer weiteren Erhöhung sei zu rechnen, da kaum Regen sowie wärmere Temperaturen zu erwarten seien.

Ein Waldbrand hatte bei Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) sechs Freiwillige Feuerwehren in Atem gehalten. Von dem Feuer am Montagnachmittag in der Nähe des Flugplatzes seien 6000 Quadratmeter trockenes Gras und Unterbewuchs betroffen gewesen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Brandstiftung sei nicht ausgeschlossen, eine entsprechende Anzeige aufgenommen worden.

Der Deutsche Wetterdienst hatte aufgrund des aktuell trockenen Wetters bereits Ende März vor einem Steigen der Waldbrandgefahr im Osten Deutschlands gewarnt. Zur trockenen Luft komme hinzu, dass in den Wäldern noch vertrocknetes Laub und Gras vom Herbst liege. Nach Ministeriumsangaben hat es in diesem Jahr bereits drei Waldbrände auf einer Gesamtfläche von rund 1,5 Hektar gegeben.

Mecklenburg-Vorpommern hatte im vergangenen Jahr mit großflächigen Waldbränden zu kämpfen. Bei Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hatte ein Großfeuer knapp 1000 Hektar des früheren Truppenübungsplatzes erfasst. Die starke Munitionsbelastung im Waldboden hatte die Feuerwehren bei den Brandbekämpfungen erheblich eingeschränkt.

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