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Langjährige NDR-Landesfunkhaus-Chefin geht in Ruhestand

24.10.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Nach zwölf Jahren an der Spitze des Landesfunkhauses in Schwerin gibt Elke Haferburg den Direktorenposten ab. NDR-Intendant Lutz Marmor würdigte die 62-Jährige als Gesicht des NDR in Mecklenburg-Vorpommern und unbeirrbare Kämpferin für guten Journalismus. «Offenheit, Innovationsfreude und große Menschlichkeit zeichnen sie aus», sagte Marmor am Donnerstag in Schwerin anlässlich der feierlichen Verabschiedung Haferburgs in den Ruhestand.

  • Das NDR-Logo auf einer Flagge. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das NDR-Logo auf einer Flagge. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die gebürtige Stralsunderin hatte ihre ersten journalistischen Erfahrungen als Zeitungsredakteurin gesammelt und war dann 1993 als freie Mitarbeiterin des Studios Greifswald zum NDR gekommen. Vier Jahre später übernahm sie dort die Studioleitung, ehe sie 1998 in gleicher Funktion nach Rostock wechselte. Von 2003 bis 2007 war Haferburg Chefin von NDR 1 Welle Nord in Kiel und dort auch stellvertretende Funkhausdirektorin.

Ende 2007 kehrte sie in ihr Heimatland zurück, als Direktorin des NDR-Landesfunkhauses. Ob in Mecklenburg-Vorpommern oder in Schleswig-Holstein sei es ihr immer wichtig gewesen, die aktuelle Regionalität in den Mittelpunkt der Berichterstattung zu stellen. «Und mit großartigen Kolleginnen und Kollegen ist uns das auch gelungen», resümierte Haferburg.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) zollte der scheidenden Funkhaus-Direktorin großen Respekt. «Elke Haferburg hat als einzige ostdeutsche Frau in den Führungsetagen der Medien des Landes deutliche Spuren hinterlassen», betonte Schwesig. Mit vielen Menschen habe sie die Erfahrung der beruflichen Neuorientierung nach 1989 geteilt. Auch deshalb sei es ihr immer ein Anliegen gewesen, die Ereignisse seit 1989 und ihre Folgen sichtbar zu machen. «Dafür stehen Filme und Buchprojekte zu diesem Thema, mit denen eine starke ostdeutsche Stimme in den NDR eingebracht wurde», erklärte Schwesig. Zugleich hob sie die Rolle der öffentlich-rechtlichen Sender hervor: «Hinterfragen, gründlich recherchieren, die Flut an Informationen sortieren, sorgfältig ordnen, abwägen und kommentieren - das ist eine wesentliche Kompetenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.»

Das NDR-Landesfunkhaus in Schwerin wird künftig von Joachim Böskens geleitet. Der bisherige Chefredakteur wird sein Amt laut NDR zum 1. Dezember antreten. Böskens ist 52 Jahre alt. Er stammt aus Hannover. Nach dem Studium der Politik, Psychologie und des öffentlichen Rechts in Kiel kam er 1989 zum NDR, zu dem er nach zwei Jahren beim Privatsender Antenne Niedersachsen 2003 zurückkehrte.

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