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Lehrergewerkschaft fordert Verhandlungen für bessere Schulen

02.10.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Die Lehrergewerkschaft GEW hat die Landesregierung am Mittwoch zu Verhandlungen über einen Vertrag für besser ausgestattete Schulen aufgefordert. «Stundenausfall, fehlende Lehrkräfte, gefährdete Bildungsabschlüsse - die Lage in den Schulen ist bereits in vielen Regionen des Landes schwierig», erklärte der GEW-Landesvorsitzende Maik Walm am Mittwoch. Personal und Investitionen würden dringend gebraucht. Bis zum Jahr 2030 würden mehr als 8000 Lehrer gebraucht. Die politische Bereitschaft, dieses Problem grundlegend anzugehen, sei nicht ausreichend erkennbar.

  • Ein Lehrer schreibt während des Matheunterrichts einer Abiturklasse an die Tafel. Foto: Marijan Murat/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Lehrer schreibt während des Matheunterrichts einer Abiturklasse an die Tafel. Foto: Marijan Murat/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir unsere gewerkschaftliche Verantwortung auch über die Laufzeit von Tarifverträgen hinaus wahrnehmen wollen und müssen», so Walm. Die GEW habe Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) daher stellvertretend für das Land als Arbeitgeber zu Vertragsverhandlungen aufgefordert.

Regierungssprecher Andreas Timm sagte, das Schreiben der GEW werde in der Landesregierung geprüft. «Wir alle wissen, dass in den nächsten Jahren eine große Zahl an Lehrerinnen und Lehrern in den Ruhestand geht.» Deshalb setze die Landesregierung einen Schwerpunkt auf die Lehrergewinnung und -ausbildung. «Wir bringen gerade mit dem Doppelhaushalt 2020/21 ein 200-Millionen-Euro-Paket auf den Weg, das auch diesem Ziel dient.»

Im Jahresschnitt seien von den mehr als 11 500 Lehrer-Stellen in MV über 98 Prozent besetzt, erklärte Timm weiter unter Berufung auf das Bildungsministerium. Der Unterricht sei damit landesweit mehr als abgesichert, da den Schulen mehr Stunden zur Verfügung stünden als sie für die Erfüllung der Stundentafel benötigten.

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