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Lehrermangel: GEW stellt Programm für «heißen Herbst» vor

02.09.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Im Kampf gegen den Lehrermangel hat die Gewerkschaft GEW Reformen gefordert und einen «heißen Herbst» angekündigt. Heute will sie in Schwerin bekannt geben, wie sie gemeinsam mit den Lehrern Druck auf die Landesregierung ausüben will. Ziel ist die Umsetzung des Personalentwicklungskonzepts der GEW, das im Juni vorgestellt wurde. Dabei hatte sie 73 Forderungen zur Aufwertung des Berufs vorgelegt. Sie reichen von weniger Stunden über eine bessere Vergütung der Grundschullehrer bis hin zu einer Reform des Lehramtsstudiums. Allein die Sofortmaßnahmen, die laut GEW im Doppelhaushalt 2020/2021 eingeplant werden sollten, summieren sich auf 60 bis 80 Millionen Euro.

  • Jacken und Taschen hängen in einer Grundschule an einer Garderobe. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Jacken und Taschen hängen in einer Grundschule an einer Garderobe. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In den nächsten zehn Jahren werden laut Bildungsministerium etwa 8000 von derzeit 12 000 Lehrern in den Ruhestand gehen. Kurz nach der Vorstellung des Konzepts der GEW hatte Ministerin Bettina Martin (SPD) angekündigt, dass der Bildungsetat weiter wachsen solle. Über die Höhe sagte sie jedoch nichts. Aktuell umfasst er 1,75 Milliarden Euro und stellt damit den größten Anteil am Landesetat dar.

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