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Linke fordern 200 Euro Pandemie-Zuschlag auf Grundsicherung

27.04.2020 - Die Linken haben angesichts der Corona-Krise einen Pandemie-Zuschlag von 200 Euro pro Monat auf Hartz IV und Sozialhilfe gefordert. «Besonders arme und armutsbedrohte Kinder, und damit jedes dritte Kind in M-V, sind in der Krise existenziell betroffen», sagte Jacqueline Bernhardt, Kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, in einer am Montag in Schwerin veröffentlichten Mitteilung.

  • Jacqueline Bernhardt (Die Linke) nimmt an einer Landtagssitzung teil. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Jacqueline Bernhardt (Die Linke) nimmt an einer Landtagssitzung teil. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket stünden zum großen Teil nicht zur Verfügung. Das Mittagessen, das nicht in der Kita oder Schule verzehrt werden könne, müsse aus dem Hartz-IV-Regelsatz finanziert werden. «Auch die vorgesehene Neuregelung, dass Essen an zentralen Punkten abgeholt werden kann, ist keine praktikable Lösung», betonte Bernhardt. Der Zuschlag solle rückwirkend ab März auf die Grundsicherung angerechnet werden.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte vor wenigen Wochen zugesichert, dass Kommunen die Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket flexibler einsetzen könnten, etwa um bedürftigen Kindern ein kostenloses Mittagessen nach Hause liefern zu können.

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