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Linke fordert Kinderbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern

06.07.2020 - Die Linke fordert angesichts vielfältiger Gewalt gegen Kinder einschließlich sexueller Übergriffe die Einsetzung eines Kinderbeauftragten in Mecklenburg-Vorpommern. «Es ist unsere Aufgabe, die Kinder und Jugendlichen vor Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch zu schützen. Niemand darf sich dieser Verantwortung entziehen», mahnte die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Simone Oldenburg, am Montag in Schwerin.

  • Simone Oldenburg, Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Simone Oldenburg, Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine Instanz, die den Schutz koordiniere und überwache, gebe es in Mecklenburg-Vorpommern bislang nicht, beklagte sie. Ein Kinderbeauftragter oder eine Kinderbeauftragte müsse Ansprechpartner für die Belange von Kindern sein und kompromisslos darauf achten, dass deren Interessen in allen Bereichen geachtet und gewahrt werden. «Das gilt für Gesetzesvorhaben und das Verwaltungshandeln genauso wie für das allgemeine gesellschaftliche Leben. Kinder dürfen sich nie allein gelassen fühlen, sondern müssen in Geborgenheit aufwachsen können», betonte die Oppositionspolitikerin.

Nach Meinung Oldenburgs zeigen die anhaltende Weigerung, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, aber auch die Zunahme von Gewalt und Missbrauch, dass Kinder eine wirksame Lobby an höchster Stelle benötigten. «Gerade Kinder brauchen Fürsorge, Schutz und Anerkennung», sagte sie. Die Stelle des Kinderbeauftragten könne sowohl beim Landtag als auch bei der Landesregierung angesiedelt werden, hieß es. Er müsse auch dafür sorgen, dass das Hilfe- und Unterstützungsnetz der Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit im Land nicht ausgedünnt, sondern gestärkt werde.

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