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Linke fordert unbürokratische Hilfe bei Kurzarbeit

23.03.2020 - Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern fordert vom Bund unbürokratische Hilfe für Arbeitnehmer, denen wegen der Corona-Krise spürbare Einkommenseinbußen drohen. «Statt zig Behörden und die Betroffenen selbst mit zusätzlichen Antragsverfahren zu belasten, sollte die Bundesregierung jetzt das Kurzarbeitergeld auf mindestens 80 Prozent des Einkommens anheben. Damit wären in vielen Fällen Anträge auf Hartz IV oder Wohngeld unnötig», erklärte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag, Henning Foerster, am Montag in Schwerin.

  • Henning Foerster, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Landtag MVP. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Henning Foerster, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Landtag MVP. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zudem sprach er sich dafür aus, Ausbildungsverhältnisse besonders zu schützen. «Es darf jetzt nicht zu Kündigungen kommen, auch wenn die Prüfungen erst später stattfinden oder sich das Unternehmen gerade in schwierigem Fahrwasser befindet», betonte Foerster.

Als Reaktion auf Produktionseinschränkungen in Folge der Corona-Krise schicken immer mehr Firmen ihre Beschäftigten in Kurzarbeit. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt 60 Prozent des Lohns, bei Menschen mit Kindern 67 Prozent. Doch reicht dieses Einkommen oft nicht, um den Lebensunterhalt zu begleichen, so dass zusätzliche Sozialleistungen in Anspruch genommen werden müssen.

Die Bundesregierung geht von 2,15 Millionen Fällen von konjunkturellem Kurzarbeitergeld aus - Kostenpunkt: 10,05 Milliarden Euro. In der Metall- und Elektroindustrie und in der Systemgastronomie stocken die Unternehmen das Kurzarbeitergeld auf. Die Gewerkschaften fordern dies generell.

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