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MV unterzeichnet Vereinbarung für jüdisches Festjahr

28.05.2020 - Im kommenden Jahr jährt sich das jüdische Leben in Deutschland zum 1700. Mal. Für die Organisation des Festjahres hat MV eine Kooperationsvereinbarung mit einem Verein geschlossen.

  • Ein Davidstern ist auf einer Glastür von einer Jüdischen Gemeinde Hannover zu sehen. Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Davidstern ist auf einer Glastür von einer Jüdischen Gemeinde Hannover zu sehen. Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns hat eine Kooperationsvereinbarung mit einem Verein anlässlich des jüdischen Festjahres 2021 unterzeichnet. Bei der Zusammenarbeit mit dem Verein «321-2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland» gehe es um die Organisation des Festjahres zu 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland, wie Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Die erste jüdische Besiedelung auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands geht laut Justizministerium auf das Jahr 321 zurück.

«Ich rufe die Vereine, Verbände und auch Behörden in Mecklenburg-Vorpommern auf, sich mit Veranstaltungen und Projekten im nächsten Jahr zu beteiligen», appellierte die Ministerin. Laut Hoffmeister haben die jüdischen Gemeinden in MV etwa 1200 Mitglieder.

Der Verein solle dabei eine Art Anlaufstelle für die Planungen sein. Ebenfalls werde eine digitale Plattform bereitgestellt, über die sich Organisatoren und Interessierte austauschen könnten. Für das Festjahr 2021 seien 40 000 Euro Haushaltsmittel vorgesehen.

Laut Innenministerium sank die Zahl der antisemitischen Straftaten von 56 im Jahr 2018 auf 52 Fälle im Jahr 2019. «Wir sehen es bei uns als Verpflichtung, vor allem als Verantwortung an, dass wir dem Antisemitismus keinen Raum an gar keiner Stelle lassen dürfen und das nicht erst seit dem Anschlag in Halle», betonte Hoffmeister.

«Gerade auch die deutsche Geschichte zeigt uns leider immer wieder, wie viel Leid und Unrecht Antisemitismus ausgelöst hat. Wir dürfen nicht nachlassen, solche Tendenzen zu erkennen und zu bekämpfen. Das Festjahr bietet einen sehr guten Anlass dafür», sagte Hansjörg Schmutzler, Beauftragter für jüdisches Leben in MV und gegen Antisemitismus.

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