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Martinimarkt in Parchim abgesagt

11.08.2020 - Glühwein und Jingle Bells, Mutzen und Riesenrad: Viele Kommunen wollen ihren traditionellen Weihnachtsmarkt ermöglichen und arbeiten an Corona-Konzepten. Es gibt aber auch Absagen.

  • Ein Riesenrad steht auf dem Martinimarkt. Foto: Bernd Settnik/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Riesenrad steht auf dem Martinimarkt. Foto: Bernd Settnik/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit dem Martinimarkt in Parchim ist einer der größten und traditionsreichsten Jahrmärkte in Mecklenburg-Vorpommern wegen der Corona-Krise abgesagt worden. Das hat die Stadtvertretung am Montagabend entschieden, wie die Verwaltung am Dienstag mitteilte. Der Bürgermeister sei beauftragt worden, mögliche Alternativen zu prüfen. Zu dem viertägigen Fest mit 80 Schaustellern, das immer am ersten November-Wochenende stattfindet, kommen demnach jährlich rund 70 000 Besucher. Zuvor hatten Medien berichtet.

In diesem Jahr sollte der Parchimer Martinimarkt vom 6. bis 9. November stattfinden. Zwei Wochen später, am 23. November, sollen die ersten Weihnachtsmärkte eröffnen. Viele Kommunen wollen ihren Traditionsmarkt unbedingt ermöglichen und arbeiten an Corona-Konzepten. So laufen in Schwerin einer Sprecherin der Verwaltung zufolge momentan Gespräche zwischen Veranstalter, Stadtmarketing und Stadtverwaltung. Dabei werde die Durchführbarkeit des Weihnachtsmarktes erörtert und unter den aktuellen Bedingungen diskutiert. «Auf allen Seiten besteht großes Interesse an einer Durchführung», sagte die Sprecherin.

Noch sind Großveranstaltungen und Volksfeste in Mecklenburg-Vorpommern laut Corona-Verordnung nicht erlaubt. Nach einer Kabinettssitzung vergangene Woche signalisierte die Landesregierung jedoch, die Kommunen könnten Konzepte vorbereiten. In Rostock und Wismar gibt es nach Angaben der Städte Überlegungen, das Weihnachtsmarktgelände notfalls zu vergrößern, um eine Entzerrung der Publikumsströme zu ermöglichen. Außerdem könnte der Zugang zu einzelnen Bereichen kontrolliert werden, um Gedränge zu vermeiden.

«Es ist uns klar, dass der Weihnachtmarkt 2020 nicht so sein kann wie in den Jahren davor», sagte Rostocks Stadtsprecher Ulrich Kunze. «Wichtig ist aber, dass nicht ausgeschlossen wird, dass Weihnachtsmärkte stattfinden können. Einige strahlen ja auch über die Landesgrenzen hinaus aus.» Rostock gilt als größter Weihnachtsmarkt Norddeutschlands mit traditionell vielen Besuchern aus Skandinavien. Theresa Eberlein von der Veranstaltungszentrale der Hansestadt Wismar betonte: «Wir gehen davon aus, dass der Weihnachtsmarkt in Wismar stattfinden kann, daran arbeiten wir.»

Abgesagt wurde indes der zweitägige Adventsmarkt in Altentreptow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), der Anfang Dezember in einem alten Speicher stattfinden sollte. Es sei zu eng, hieß es zur Begründung.

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