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Mecklenburg-Vorpommern will Zebrastreifen in kleinen Dörfern

23.09.2020 - Mecklenburg-Vorpommern will beim Bund für mehr Zebrastreifen in kleinen Dörfern werben. Viele Orte im Nordosten würden von Landes- oder Bundesstraßen durchschnitten, sagten Politiker verschiedener Parteien am Mittwoch im Landtag. Das Überqueren sei oftmals ein Geduldsspiel und nicht immer ungefährlich.

  • Ein Fußgänger geht über einen Zebrastreifen. Foto: Ronald Wittek/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fußgänger geht über einen Zebrastreifen. Foto: Ronald Wittek/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ampelanlagen seien für kleine Gemeinden oft zu teuer und die bundesweiten Vorschriften machten es den Dörfern sehr schwer, einen viel günstigeren Fußgängerüberweg - kurz: Zebrastreifen - einzurichten. So müssten in der Spitzenstunde mindestens 50 Menschen die Straße queren und 200 Autos die Stelle passieren, erläuterte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD). Außerdem werde beidseits der Straße ein Gehweg verlangt, der längst nicht in jedem Dorf vorhanden sei.

Pegel versprach, sich im Bundesverkehrsministerium für das Anliegen starkzumachen, meinte aber, das werde kein leichtes Unterfangen. Beamten aus dichter besiedelten Gegenden wie Nordrhein-Westfalen werde es vermutlich schwerfallen, die Notwendigkeit zu erkennen. In Schwerin gab es dieses Problem am Mittwoch nicht: Der Landtag beauftragte die Landesregierung einstimmig, sich für Änderungen an der «Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung» einzusetzen.

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