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Mehr als 10 000 Schüler können wieder zurück in die Schule

11.01.2021 - Schüler vor der Mittleren Reife, dem Abitur oder dem Berufsschulabschluss können seit Montag in MV wieder zur Schule gehen. «Jede Stunde zählt», sagt ein Schulleiter. In MV ist der Zeitdruck für Schulabgänger noch etwas höher als anderswo.

  • Ein Hinweis auf die Maskenpflicht am Eingang zum Gelände einer Schule. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Hinweis auf die Maskenpflicht am Eingang zum Gelände einer Schule. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mehr als 10 000 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in Mecklenburg-Vorpommern können seit Montag wieder in die Schule gehen. Das betrifft vor allem die Jahrgänge zehn an den Regionalen Schulen und zwölf an den Gymnasien sowie die Berufsschüler, die in diesem Jahr ihre Ausbildung beenden. Eine Pflicht für diese Jahrgänge, wieder in die Schule zu kommen, gibt es laut Bildungsministerium jedoch nicht. Die Präsenzpflicht sei zunächst bis Ende Januar weiter ausgesetzt.

Auch am Innerstädtischen Gymnasium in Rostock hat der Unterricht für die insgesamt rund 130 Zwölftklässler in sieben Abschlussklassen begonnen. «Es waren alle mit ihren Gesundheitsbestätigungen da», sagte Schulleiter Markus Riemer zum Wochenstart. Jeder Schüler habe nun seinen eigenen Tisch, deshalb müssten je nach Raumgröße Kurse zweigeteilt werden. Dann müsse der Lehrer schauen, dass er einen Teil der Kurses mit Übungen ausstattet, während der andere Teil unterrichtet wird. Für alle Beteiligten sei die Situation eine große Herausforderung. «Aber die Schüler wollen ihr Abitur, da zählt jede Stunde.»

Viele von ihnen seien aber auch verunsichert, berichtete Riemer. Sie wollten in der Schule sein, weil sie da am besten vorbereitet werden. «Und sie möchten wissen, was sie einbringen müssen oder ob sie am Ende mit einem "Corona-Abitur" dastehen, das vielleicht nicht so anerkennt wird.» Solche Sorgen seien absurd, aber sie seien bei den Schülern zu spüren. Alle anderen Jahrgänge sollen weiterhin zu Hause lernen. Eine Betreuung vor Ort für Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse wird weiterhin angeboten, sofern Eltern sie nicht zu Hause betreuen können.

Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) hatte zuletzt betont, dass die Abschlussklassen gut auf ihre Prüfungen vorbereitet werden müssten. Mecklenburg-Vorpommern sei das erste Bundesland, in dem schon im April die Abiturklausuren und die Prüfungen für die Mittlere Reihe geschrieben würden.

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