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Mehr als 64 Millionen Euro an Soforthilfen ausgezahlt

06.04.2020 - In Mecklenburg-Vorpommern haben bislang fast 6000 Unternehmer und Solo-Selbstständige staatliche Soforthilfen erhalten, um trotz corona-bedingter Umsatzverluste ihre Firmen über Wasser zu halten. Wie das Wirtschaftsministerium am Montag in Schwerin mitteilte, gingen beim Landesförderinstitut inzwischen 33 000 Anträge auf Finanzhilfe ein. Exakt 5932 davon seien bis Sonntagabend bewilligt worden. Die Summe der bereits ausgereichten Zuschüsse belaufe sich auf mehr als 64 Millionen Euro. Diese Gelder müssen nicht zurückgezahlt werden.

  • Euro-Münzen sind übereinander gestapelt. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Euro-Münzen sind übereinander gestapelt. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Höhe der Soforthilfen richtet sich jeweils nach der Zahl der Beschäftigten. Solo-Selbstständige und Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten können laut Ministerium maximal 9000 Euro bekommen. Bei Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten gibt es höchstens 15 000 Euro. Dabei geht das Land in Vorleistung. Denn für Firmen mit bis zu zehn Mitarbeitern gewährt der Bund die Hilfen. Größere Firmen werden vom Land unterstützt. Für Zuschüsse, Darlehen und Kreditbürgschaften hatte die Landesregierung einen MV-Schutzfonds über 1,1 Milliarden Euro aufgelegt, der zum Großteil über neue Schulden des Landes finanziert wird. Den dazu nötigen Nachtragsetat hatte der Landtag in der Vorwoche beschlossen.

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