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Meteorologe schätzt Winter milder und nasser als früher ein

29.02.2020 - Ein Winter geht langsam zu Ende, der nach Einschätzung vieler Menschen gar kein richtiger war. Zu warm und zu nass. Diese Einschätzung wird vom Meteorologen Uwe Ulbrich geteilt.

  • Regentropfen sind auf der Frontscheibe eines Fahrzeugs zu sehen. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Regentropfen sind auf der Frontscheibe eines Fahrzeugs zu sehen. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hiddensee (dpa/mv) - Der Februar 2020 war dem Hiddenseer Meteorologen Uwe Ulbrich zufolge in Mecklenburg-Vorpommern deutlich milder und nasser als die Vergleichsmonate im langjährigen Mittel. Wie Ulbrich der Deutschen Presse-Agentur sagte, fielen mit weit mehr als 50 Litern pro Quadratmeter etwa 30 Prozent mehr als in den Vergleichsjahren 1961 bis 1990. Auch die Durchschnittstemperatur lag mit vier bis fünf Grad klar über dem Vergleichswert aus dem vergangenen Jahrhundert mit 0,3 Grad. In diesem Februar habe es sogar einen Ausreißer mit rund 15 Grad gegeben.

Die gleichen Tendenzen ließen sich auch für die Wintermonate Dezember bis Februar feststellen, sagte Ulbrich. So wurde in dieser Wintersaison 165 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen, das Mittel zuvor lag bei 102 Litern. Damit sei das Defizit aus den zwei vergangenen Jahren fast wieder ausgeglichen, betonte der Meteorologe. Bis die Feuchtigkeit allerdings in die tiefen Schichten des Bodens vordringen werde, werde es aber wegen diverser physikalischer und biologischer Effekte noch geraume Zeit dauern.

Gleichzeitig sei in diesem Winter mit einer Durchschnittstemperatur von 4,8 Grad der bisherige Rekord aus dem Winter 2006/2007 um 0,2 Grad überboten worden. Das langjährige Mittel liege bei 0,4 Grad.

Nach den zwei extremen Trockensommern zeichnet sich bei vielen Seen und Wasserstraßen im Land, die teils erheblich zu wenig Wasser führten, Entspannung bei den Pegelständen ab. Das gilt allerdings nicht für die großen Gewässer wie Müritz oder Plauer See. Dort fehlen laut der Messung des Landesamts für Umwelt, Naturschutz und Geologie jeweils noch mehr als 20 Zentimeter bis zum sogenannten Mittelwasser.

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