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Meteorologe zum Januar 2020: Könnte auch März gewesen sein

30.01.2020 - Offenbach (dpa/mv) - Winterwetter im Januar - Fehlanzeige in Mecklenburg-Vorpommern: «Das könnte auch März sein», sagte der Meteorologe Stefan Kreibohm vom Wetterstudio Hiddensee am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Januar 2020 fiel mit 4,6 Grad Celsius nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) um 5,2 Grad zu warm aus. In der Vergleichsreihe von 1961 bis 1990 lag die Durchschnittstemperatur in dem Wintermonat bei -0,6 Grad. Kreibohm zufolge wich die Küste stärker ab als das südliche Binnenland, wo es etwas kälter war. In Küstennähe sei der Januar der zweitwärmste nach 2007 seit Messbeginn 1881, im Binnenland sei es der viertwärmste Januar gewesen.

  • Eine Pferdeherde steht auf einer Weide auf der Ostseeinsel Hiddensee. Foto: Jens Büttner/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Pferdeherde steht auf einer Weide auf der Ostseeinsel Hiddensee. Foto: Jens Büttner/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Den Durchschnitt trieb vor allem der 15. Januar hoch, als dem DWD zufolge an den meisten Stationen Temperaturrekorde auftraten. Der wärmste Ort war mit 14,8 Grad Anklam im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dort wurde der alte Spitzenwert vom 10 Januar 2005 um 1,5 Grad übertroffen. In Rostock-Warnemünde waren es 14,2 Grad, in Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) 14,1 Grad.

Der Niederschlag übertraf laut DWD das langjährige Mittel von 45 Litern je Quadratmeter um fünf Liter. Das Niederschlagsdefizit von 2018 und 2019 ist Kreibohm zufolge dennoch noch nicht ausgeglichen. Die Sonne war mit gut 40 Stunden annähernd im Soll (41 Stunden). Ansonsten blieb Mecklenburg-Vorpommern von Stürmen und anderen widrigen Wetterereignissen verschont.

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