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Ministerium: Kein digitaler Betrug bei Soforthilfen möglich

09.04.2020 - Nach Einschätzung des Wirtschaftsministerium ist digitaler Betrug bei der Auszahlung der Corona-Soforthilfen für Selbstständige und Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern nicht möglich. «Die Anträge müssen postalisch beim Landesförderinstitut eingehen. Nur diese Anträge können auch bearbeitet werden. Das mag auf den ersten Blick etwas altmodisch sein, hilft uns momentan beim Schutz vor digitalem Betrug», sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Donnerstag. Die Soforthilfen würden ausgezahlt.

  • Harry Glawe, Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Harry Glawe, Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium hatte am Donnerstag wegen mutmaßlich betrügerischer Internetseiten vorübergehend die Auszahlungen der Corona-Soforthilfen gestoppt.

MV hat nach Ministeriumsangaben vom Donnerstag bislang rund 114 Millionen Euro der Corona-Soforthilfe an Selbstständige und Unternehmen ausgezahlt. Etwa 34 200 Anträge seien bislang beim Landesförderinstitut eingegangen. 10 628 Anträge seien bis Mittwochabend bewilligt worden. Das Antragsformular sei bislang 169 00 Mal heruntergeladen worden.

Die Höhe der Soforthilfen richtet sich jeweils nach der Zahl der Beschäftigten. Solo-Selbstständige und Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten können laut Ministerium maximal 9000 Euro bekommen. Bei Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten gibt es höchstens 15 000 Euro. Dabei geht das Land in Vorleistung. Denn für Firmen mit bis zu zehn Mitarbeitern gewährt der Bund die Hilfen. Größere Firmen werden vom Land unterstützt. Für Zuschüsse, Darlehen und Kreditbürgschaften hatte die Landesregierung einen MV-Schutzfonds über 1,1 Milliarden Euro aufgelegt, der zum Großteil über neue Schulden des Landes finanziert wird.

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