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Mobiler Zaun soll im Ernstfall Schweinepest stoppen

07.02.2019 - Bahlenhüschen (dpa) - Ein mobiler Elektrozaun soll im Fall eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Mecklenburg-Vorpommern die Ausbreitung der Seuche verhindern. Das Land hat für 50 000 Euro 50 Kilometer Litzenzaun gekauft. Damit soll im Fall der Seuche bei Wildschweinen der hochinfektiöse Krisenherd abgesperrt werden. Mitarbeiter der Forstämter werden jetzt darin geschult, im Ernstfall die Umzäunung in kürzester Zeit aufzubauen. Am Donnerstag wurde der erste Probezaun am Forsthof Bahlenhüschen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) im Beisein von Agrarminister Till Backhaus (SPD) errichtet.

  • Landesagrarminister Till Backhaus hilft bei der Installation des mobilen Zauns. Foto: Bernd Wüstneck © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Landesagrarminister Till Backhaus hilft bei der Installation des mobilen Zauns. Foto: Bernd Wüstneck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Methode mit dem mobilen Zaun ist Backhaus zufolge in Tschechien erfolgreich praktiziert worden. Die Krankheit sei dort ein halbes Jahr später für erloschen erklärt worden. Dänemark baut seit Ende Januar entlang der Grenze zu Deutschland einen 70 Kilometer langen Zaun, um das Eindringen infizierter Wildschweine zu verhindern. Bis Dienstag wurden laut Friedrich-Loeffler-Institut in Europa 753 ASP-Fälle bei Wild- und 41 bei Hausschweinen registriert.

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