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Nach reichlich Schneefall: Fünf Verletzte bei Glätteunfällen

09.02.2021 - Bis zu 20 Zentimeter Pulverschnee haben viele Regionen in Mecklenburg-Vorpommern in weiße Märchenlandschaften verwandelt. Weil der Schnee so leicht ist und die Räumdienste am Ball blieben, gab es nur wenige Unfälle mit bisher fünf Verletzten.

  • Die Leuchtschrift «Unfall» ist auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Leuchtschrift «Unfall» ist auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei teils kräftigem Schneefall haben sich in Mecklenburg-Vorpommern etwa 30 Verkehrsunfälle ereignet, bei denen bisher fünf Menschen verletzt wurden. Das haben Polizeisprecher am Dienstag in Anklam, Neubrandenburg, Ludwigslust und Rostock erklärt. In wenigen Fällen kam es zu Behinderungen auf Straßen, meist blieb es bei Blechschäden. Betroffen waren unter anderem die Autobahn 11 Berlin-Stettin bei Penkun, die A14 nördlich von Schwerin, die Regionen Ludwigslust/Wittenburg, Plau und die Bundesstraßen 105 bei Niepars (Vorpommern-Rügen) und 198 bei Stuer (Mecklenburgische Seenplatte). Vor allem im Landessüden waren bis zu 20 Zentimeter Pulverschnee gefallen. Wind gab es nicht.

Allein vier Verletzte gab es in Westmecklenburg. Bei Klein Laasch (Ludwigslust-Parchim) wurde am Morgen ein Autofahrer schwer verletzt, als sein Wagen von der Straße abkam und gegen ein «Hindernis» prallte. Auf der B103 südlich von Plau rutschte ein Autofahrer nachts mit seinem Wagen an einer Kreuzung gegen einen Lastwagen und wurde dann gegen ein Haus geschleudert. Der Lkw hatte Vorfahrt. Der 32-jährige Autofahrer wurde schwer verletzt, der Schaden auf 60 000 Euro geschätzt.

In Wittenburg stürzte ein Mann mit seinem Motorrad und verletzte sich. Eine Autofahrerin wurde verletzt, als ihr Wagen auf der A14 zwischen Schwerin und Wismar gegen eine Leitplanke rutschte. Sie kam in eine Klinik. Bei Grevesmühlen kollidierte ein Auto mit vier Telefonmasten. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von rund 10 000 Euro.

Auf der A11 bei Penkun in Vorpommern kam ein Sattelzug-Lastwagen am Montagabend ins Rutschen und stellte sich quer. Die Zugmaschine hing im Graben fest. Die Bergung dauerte bis Dienstagmittag. Autos in Fahrtrichtung Berlin mussten erst warten und wurden von der Bundespolizei mit heißen Getränken versorgt. Später wurden sie vorsichtig am Unglückslaster vorbeigeleitet.

Nahe Sassnitz auf der Insel Rügen rutschte ein Auto gegen einen Stromverteilerkasten. Da der Wagen unter Spannung stehen könnte, wurde dem Fahrer verboten, ihn zu bergen. Bei Niepars unweit von Stralsund stieß ein Auto auf der B105 mit einem Räumfahrzeug zusammen. Auf der B 198 bei Stuer an der Seenplatte rutschte ein Auto frontal gegen einen Baum. Der Fahrer wurde ebenfalls verletzt. In Neddemin bei Neubrandenburg rammte ein Lkw, der ins Schleudern geraten war, eine Verkehrsinsel und riss sie ein Stück mit.

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