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Nach schwulenfeindliche Attacke: Bewährungsstrafe

07.07.2020 - Nach einer mutmaßlich schwulenfeindlichen Attacke in Neubrandenburg ist der Täter am Dienstag zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Wie das Amtsgericht und die Opfer-Hilfsorganisation Lobbi-MV mitteilten, wurde der 32-Jährige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Die Strafe - fünf Monate Haft - wurde für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt. Der Verurteilte hatte zugegeben, den Mann im März 2019 nach einer Protestdemonstration gegen einen rechten Szeneladen verfolgt und ihn mit einer Flasche beworfen zu haben. Verletzt wurde niemand.

  • Vor dem Gerichtsgebäude hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Vor dem Gerichtsgebäude hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Verurteilte, der dem Verfolgten nach eigenen Angaben «nur Angst machen wollte», soll laut Gericht außerdem 60 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. In Neubrandenburg protestieren linke Gruppen seit Anfang 2019 gegen einen Laden, der Thor-Steinar-Kleidung anbietet, die bei der rechten Szene beliebt sein soll. Die gerichtliche Auseinandersetzung um das Geschäft dauert an.

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