Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Neubrandenburg erinnert mit neuem Gedenkort an Proteste 1989

16.10.2019 - Neubrandenburg (dpa/mv) - 30 Jahre nach der friedlichen Revolution wird am Rathaus in Neubrandenburg künftig an die Proteste gegen die DDR-Machthaber erinnert. Wie am Mittwoch die Stadtverwaltung mitteilte, wird dort eine Informationstafel am 24. Oktober enthüllt, die an die Proteste in der damaligen DDR-Bezirksstadt erinnert. Erklärt wird auch, wo die Machtzentren der SED damals saßen und was aus ihnen geworden ist.

  • Das Rathaus von Neubrandenburg. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Rathaus von Neubrandenburg. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Außerdem wird der Platz am Rathaus, in dem früher die «Bezirksleitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands» (SED) saß, anlässlich des Mauerfall-Jubiläums am 9. November in «Platz der friedlichen Revolution von 1989» umbenannt. Damit habe Neubrandenburg auch einen dezentralen Gedenkort.

Das Rathaus war in den 1960er Jahren als Sitz des «Rates des Bezirkes» und der «SED-Bezirksleitung» errichtet worden. Nach der Landesgründung 1990 zog dort die Stadtverwaltung ein, inzwischen ist das Riesenhaus leer, weil die Sanierung angelaufen ist. Im Zuge der Proteste gegen die DDR-Machthaber hatten 1989 auch in Neubrandenburg tausende Menschen demonstriert, meist auf dem Markt, der damals noch Karl-Marx-Platz hieß. Im Fokus des Protestes stand aber auch die SED-Bezirksleitung, deren Gebäude im Volksmund damals auch «Kreml» hieß.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren