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Neubrandenburgs Stadtvertreter lehnen Glyphosat-Verbot ab

17.05.2018 - Neubrandenburg (dpa/mv) - Pächter städtischer Felder, Wiesen und Gärten dürfen in Neubrandenburg weiter Glyphosat anwenden. Die Grünen scheiterten am Donnerstag in der Stadtvertretersitzung mit einer Vorlage, die auf Pachtflächen ein Verbot des Unkrautvernichters und Insektenbekämpfungsmittels mit Neonicotinoiden vorsah. Der Vorschlag erhielt sieben Ja- und 21 Nein-Stimmen. Neubrandenburg verzichtet allerdings auf eigenen Parkflächen jetzt schon auf Glyphosat.

  • Die Verpackung eines Unkrautvernichtungsmittels, das den Wirkstoff Glyphosat enthält. Foto: Patrick Pleul/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Verpackung eines Unkrautvernichtungsmittels, das den Wirkstoff Glyphosat enthält. Foto: Patrick Pleul/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine weitere Ausweitung des Verbots, das fünfstellige Kosten zum Beispiel bei Pachtvertragsänderungen verursacht hätte, hielten mehrere Stadtvertreter nicht für nötig. Die Stadt hat rund 620 Hektar landwirtschaftliche Flächen und rund 200 Hektar an Gärten verpachtet. Ähnliche Verbote für Pachtflächen hatten zuvor Rostock, Schwerin und Neustrelitz gefasst. Der Landesbauernverband Mecklenburg-Vorpommern kritisierte das Vorgehen der Grünen.

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