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Neue Generalstaatsanwältin Busse wird in Amt eingeführt

14.10.2019 - Christine Busse ist die erste Generalstaatsanwältin Mecklenburg-Vorpommerns. Von 24 Generalstaatsanwälten bundesweit sind fünf weiblich. Viele ihrer Kollegen werden bei der Amtseinführung in Rostock dabei sein.

  • Eine Satue der Justitia hält eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Satue der Justitia hält eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rostock (dpa/mv) - Im Oberlandesgericht Rostock wird heute (11.00 Uhr) die neue Generalstaatsanwältin Mecklenburg-Vorpommerns, Christine Busse, feierlich in ihr Amt eingeführt. Zur Zeremonie werden die meisten ihrer Kollegen aus den anderen Bundesländern erwartet. Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) hatte Busse bereits im Juni mit Wirkung zum 1. August ernannt. Sie ist Nachfolgerin von Helmut Trost, der das Amt seit 2007 innehatte und ebenfalls am Montag in den Ruhestand verabschiedet wird. Sie ist damit die erste Generalstaatsanwältin in Mecklenburg-Vorpommern.

Hoffmeister bezeichnete Busse als eine außergewöhnliche Juristin, sie besitze wegen ihres Engagements und exzellenten Fachwissens in der Justiz hohe Anerkennung. Mit ihrer weitsichtigen Art habe sie sich in fünf Jahren als ständige Vertreterin des Generalstaatsanwalts einen Namen gemacht.

Busse ist Chefin von landesweit 161 Staatsanwälten, die in Rostock, Schwerin, Stralsund und Neubrandenburg arbeiten. Sie ging davon aus, dass mit der Neuregelung der sogenannten Vermögensabschöpfung mehr Staatsanwälte benötigt werden. Dies bedeutet, dass Vermögen mit einer Herkunft aus kriminellen Handlungen eingezogen werden kann, wenn kein vernünftiger Zweifel besteht.

Der bevorstehende Generationswechsel ist eine der Herausforderungen, denen sich Busse gegenübersieht. Ab 2025/26 gehe eine erhebliche Zahl der derzeitigen Staatsanwälte in den Ruhestand. «Nach der Wende haben viele im gleichen Alter angefangen. Sie arbeiten sich nun langsam an die Pensionsgrenze heran.» Bis dahin müssten junge Juristen für die staatsanwaltliche Tätigkeit begeistert werden.

Der zweite Schwerpunkt sei die Einführung der elektronischen Akte in Strafsachen. Sie soll ab 2026 die Papierakten ersetzen. «Das wird unsere Arbeitsweise komplett verändern», erklärte Busse. Bis dahin sei noch einiges zu tun.

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