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Neuer Kommandeur beim Luftwaffengeschwader 73 «Steinhoff»

23.09.2019 - Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 «Steinhoff» in Laage bildet alle Piloten, die in Deutschland einen Eurofighter fliegen, aus. 25 Maschinen sind im Fliegerhorst stationiert. Nun haben die Soldaten einen neuen Chef.

  • Ein Schild „Willkommen im Geschwader Steinhoff" am Kasernentor. Foto: Stefan Sauer/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild „Willkommen im Geschwader Steinhoff" am Kasernentor. Foto: Stefan Sauer/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laage (dpa/mv) - Oberstleutnant Joachim Kaschke ist neuer Kommodore des taktischen Luftwaffengeschwaders 73 «Steinhoff» in Laage. Der 44-jährige Kaschke trat die Nachfolge von Oberst Gero von Fritschen an, der das Geschwader seit Juni 2016 führte, wie die Luftwaffe am Montag mitteilte. Kaschke ist den Angaben zufolge seit 1994 bei der Bundeswehr und war zuletzt im Verteidigungsministerium als Sprecher für Luftwaffenangelegenheiten tätig. Von Fritschen wechselt ins Kommando Luftwaffe in Berlin.

Beim Geschwader 73 «Steinhoff» sind 25 Maschinen vom Typ «Eurofighter» stationiert. Nach Angaben sind aktuell 18 einsatzbereit, die anderen sind in der turnusmäßigen Überprüfung. Am Standort stehen darüber hinaus mehrere Flugsimulatoren. Hauptaufgabe des Geschwaders ist die Ausbildung der deutschen «Eurofighter»-Piloten. Sie werden nach ihrer Fliegergrundausbildung in den USA in Laage speziell auf den europäischen Kampfjet geschult. Im Fliegerhorst sind den Angaben zufolge aktuell rund 1060 Soldaten und Zivilangestellte beschäftigt.

Der Verband war im Juni in die Schlagzeilen geraten, als bei einer missglückten Luftkampfübung zwei Eurofighter über der Mecklenburgischen Seenplatte zusammenstießen. Dabei starb ein 27 Jahre alter Pilot, der 51 Jahre alte Pilot der zweiten Maschine konnte sich verletzt mit einem Fallschirm retten. Die beiden Eurofighter hatten die Verfolgung eines dritten Militärflugzeugs trainiert. Die Ursache für das Unglück ist noch nicht bekannt, für die Dauer der Ermittlungen wurde ein Zeitraum von mehreren Monate genannt.

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