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Online: Kostümverkauf des Rostocker Volkstheaters

17.01.2021 - Der Kostümverkauf des Rostocker Volkstheaters lockte in den vergangenen Jahren immer viele Interessenten an. In diesem Jahr ist das Theater coronabedingt aber zu, der Verkauf erfolgt übers Internet.

  • Ulrich K. Müller (l-r), Schauspieler, im Kostüm der Herzdame aus "Alice im Wunderland", und Klara Eham, Schauspielerin, in einem Kleid aus dem Stück "Es war die Lerche" warten in der Kleiderkammer des...

    Ulrich K. Müller (l-r), Schauspieler, im Kostüm der Herzdame aus "Alice im Wunderland", und Klara Eham, Schauspielerin, in einem Kleid aus dem Stück "Es war die Lerche" warten in der Kleiderkammer des Volkstheaters auf ihren Fototermin. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Rostocker Volkstheater verkauft vom kommenden Mittwoch an 30 Kostüme aus dem Theaterfundus. Der Kostümverkauf hat eine lange Tradition und muss im Gegensatz zu den Vorjahren wegen der Corona-Pandemie übers Internet erfolgen. Verkauft werden die besonderen Einzelstücke aus erlesenen Stoffen an die jeweils meistbietenden Interessenten. Es handelt sich aber nicht um eine Auktion, wie Theatersprecherin Ute Fischer-Graf betonte. An drei Terminen (20. und 27. Januar sowie 3. Februar) werden jeweils zehn Kleider online gestellt. Der Erlös des Verkaufes wandere ins Budget des Volkstheaters.

Es handele sich ausschließlich um Liebhaberstücke aus vergangenen Inszenierungen, das älteste sei rund 20 Jahre alt. Die Schauspieler und Sänger seien für die Fotos, die im Netz präsentiert werden, selbst in die Kleider geschlüpft und hätten sie mit Leben erfüllt. Alle Kleider seien maßgeschneiderte Einzelanfertigungen, sagte Fischer-Graf. Wegen der Kontaktbeschränkungen könnten sie von den Interessenten aber nicht anprobiert und müssten nach dem Kauf unter Umständen angepasst werden.

Die Kostümchefin des Volkstheaters, Jenny-Ellen Fischer, hoffte, dass auf diese Weise alle Kleider, von denen sie sich schweren Herzens trennt, Käufer finden und dass trotz Corona so etwas wie Faschingsstimmung aufkommt. «Auch wenn man dieses Jahr nicht wirklich feiern kann, so macht es vielleicht doch vielen Menschen Spaß, sich mit dem Kostüm ein wenig Theaterfeeling ins Haus zu holen.»

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