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Parteien fordern mehr Geld für Jugendarbeit

17.10.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Landtagsabgeordnete verschiedener Parteien haben mehr Geld für Jugendklubs, Ferienspiele und andere Angebote der Kinder- und Jugendarbeit in den Kommunen gefordert. Die CDU-Abgeordnete Maika Friemann-Jennert erklärte am Donnerstag im Landtag, die vorgesehene Steigerung der Zuschüsse des Landes um 250 000 Euro im kommenden Jahr sei ordentlich, könne aber dauerhaft nicht ausreichend sein.

  • Maika Friemann-Jennert, Schweriner CDU-Abgeordnete. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Maika Friemann-Jennert, Schweriner CDU-Abgeordnete. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch Nadine Julitz von der SPD-Fraktion erklärte: «Mehr wäre schön.» Es dürfe nicht wieder passieren, dass die Zuschüsse wie zuletzt erst nach 22 Jahren erhöht werden.

Aktuell gewährt das Land den Kommunen für die Kinder- und Jugendarbeit 5,11 Euro für jeden jungen Mensch im Alter zwischen zehn und 26 Jahren. Vom kommenden Jahr an sollen es 6,43 Euro für alle Sechs- bis 21-Jährigen sein. Diese Steigerung gleiche nicht einmal die Inflationsentwicklung aus, kritisierte die Linken-Abgeordnete Jacqueline Bernhardt.

Ihre Partei legte einen Entwurf für ein neues Kinder- und Jugendförderungsgesetz vor, scheiterte damit aber. «In der Kinder- und Jugendarbeit brennt es», sagte Bernhardt. «Regelmäßig erreichen uns Briefe von Jugendverbänden, in denen die unhaltbaren Zustände beklagt werden.» Einrichtungen würden geschlossen, Mitarbeiter in den verbleibenden arbeiteten im Ungewissen.

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