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Polizist mit Messer attackiert: Sicherungsverfahren beginnt

03.07.2020 - Sechs Monate nach einem Messerangriff auf einen Polizisten in Neubrandenburg muss sich der mutmaßliche Täter einem Sicherungsverfahren am Landgericht Neubrandenburg stellen. Wie das Gericht am Freitag mitteilte, beginnt das von der Staatsanwaltschaft beantragte Verfahren an diesem Montag. Dabei gehe es darum, ob der 23-Jährige wegen der von ihm ausgehenden Gefahr für die Allgemeinheit auf Dauer in einer psychiatrischen Einrichtung unterzubringen ist. Dem Beschuldigten wird versuchter Totschlag vorgeworfen.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Er soll am 20. Januar 2020 laut Staatsanwaltschaft zum Polizeirevier in Neubrandenburg gegangen sein. Dort habe er den Dienstgruppenleiter unvermittelt und «in Tötungsabsicht» mit einem Obstmesser attackiert. Der 34-jährige Beamte hatte ausweichen und den Angreifer mit Hilfe von Kollegen überwältigen können. Der Beschuldigte soll nach Angaben seiner Anwälte wegen einer seelischen Störung «nicht schuldfähig» sein und wurde bisher «vorläufig» in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Sollte das Landgericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft in dem Sicherungsverfahren folgen, würde kein Prozess mehr stattfinden.

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