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Pommernkogge «Ucra»: Hoffen auf die Jungfernfahrt

18.07.2019 - 2001 wurde die Pommernkogge «Ucra» auf Kiel gelegt. 18 Jahre, eine Million Euro und unzählige Arbeitsstunden später gibt es immer noch keine Jungfernfahrt. Das soll sich bald ändern, wünscht sich Torgelows Bürgermeisterin.

  • Ehrenamtliche Helfer arbeiten in der Schiffswerft Barth GmbH an einem neuen Anstrich der Pommernkogge «Ucra». Foto: Bernd Wüstneck © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ehrenamtliche Helfer arbeiten in der Schiffswerft Barth GmbH an einem neuen Anstrich der Pommernkogge «Ucra». Foto: Bernd Wüstneck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Barth (dpa/mv) - Die Pommernkogge «Ucra» wird derzeit auf der Schiffswerft in Barth auf Vordermann gebracht. «Sie wird eine neue Propellerwellenanlage bekommen», sagte Clemens Siedler von der Werft. Mit dem aktuellen System, zwei sogenannten Schottelantrieben, lasse sich das Schiff in engen Kanälen kaum manövrieren. Die Arbeiten an dem 26 Meter langen Nachbau eines alten Hanseschiffes würden von der Rostocker Spezialfirma Paap und ehrenamtlichen Helfern aus Torgelow ausgeführt.

Wie Torgelows Bürgermeisterin Kerstin Pukallus (parteilos) berichtete, wird seit bald 18 Jahren an der Kogge gebaut. Erste Arbeiten erfolgten 2001 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im archäologischen Freilichtmuseum Ukranenland in Torgelow. Immer wieder fehlten Geld oder Material. Als das Schiff 2011 vor dem Aus stand, übernahm die Stadt das halb fertige Schiff. «Inzwischen sind darin rund eine Million Euro investiert worden, davon 700 000 Euro Fördergelder», sagte Pukallus. Dazu kämen unzählige Stunden von ehrenamtlichen Helfern.

«Das Schiff ist wichtig für die Stadt, es ist 2001 mit viel Herzblut auf Kiel gelegt worden», sagte sie. Jetzt stehe die «Ucra» kurz davor, dass sie auf ihre Jungfernfahrt gehen kann. «Da warten wir alle sehnsüchtig drauf.» Pukallus ging davon aus, dass das Schiff Anfang August wieder im Hafen von Ueckermünde anlegen kann. Das Schiff solle dann bei Ausfahrten der Geschichtsvermittlung oder Jugendförderung dienen. Die «Ucra» werde aber kein Ausflugsschiff. «Mitsegeln mit Anfassen» sei das Motto.

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