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Prozess gegen Polizist wegen illegalen Waffenbesitzes

20.11.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Im Zusammenhang mit der rechten Prepper-Gruppe «Nordkreuz» beginnt am Mittwoch in Schwerin der erste Gerichtsprozess. Ein Polizist und ehemaliges Mitglied des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Mecklenburg-Vorpommern muss sich wegen illegalen Hortens von Waffen verantworten. Die Anklage listet gegen den Mann Verstöße gegen das Waffengesetz, das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Sprengstoffgesetz auf. Er sitzt in Untersuchungshaft.

  • Das Gebäude des Landgericht am Demmlerplatz. Foto: Jens Büttner/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Gebäude des Landgericht am Demmlerplatz. Foto: Jens Büttner/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sollte er schuldig gesprochen werden, drohen Marko G. bis zu fünf Jahre Haft. Dem 49-Jährigen waren im Zuge einer Razzia gegen «Nordkreuz» im August 2017 seine Waffenbesitzkarten wegen unsachgemäßer Aufbewahrung legaler Waffen entzogen worden. Anschließend soll er erneut große Mengen Munition, Waffen und explosionsgefährliche Stoffe zusammengetragen haben.

Prepper sind Menschen, die sich mit Vorräten auf Krisenfälle vorbereiten. Extreme Vertreter sind bereit, ihre Interessen im Fall der Fälle mit Waffengewalt zu verteidigen. «Nordkreuz» soll Listen mit Namen von Menschen angelegt haben, die sie bei einem befürchteten Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung internieren würden.

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