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Prozess gegen ehemaligen SEK-Polizisten geht weiter

28.11.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Am Schweriner Landgericht wird heute (10.00 Uhr) der Prozess gegen einen ehemaligen SEK-Beamten wegen illegalen Waffenbesitzes und Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz fortgesetzt. Die Verteidigung hat beim Prozessbeginn vergangene Woche angekündigt, Fragen beantworten zu wollen, die der Richter und die Staatsanwaltschaft damals gestellt haben.

  • Ein Polizeiauto steht vor Landgericht in Schwerin. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeiauto steht vor Landgericht in Schwerin. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei dem Angeklagten waren bei einer Razzia im Juni unter anderem eine 1993 bei der Bundeswehr gestohlene Maschinenpistole und mehr als 31 000 Schuss Munition gefunden worden. Seine Waffenbesitzkarten waren ihm bereits im Jahr davor abgenommen worden, nachdem bei einer weiteren Razzia bei ihm unsachgemäß gelagerte legale Waffen und Munition gefunden worden waren.

Der 49-jährige Marko G. hatte am ersten Prozesstag den illegalen Waffenbesitz gestanden und erklärt, es tue ihm leid. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Verbindungen zur mutmaßlich rechtsextremen Prepper-Gruppe «Nordkreuz» vor, gegen die der Generalbundesanwalt seit 2017 wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Marko G. hatte erklärt, er habe die Waffen nicht an Dritte gegeben und dies auch nicht vorgehabt.

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