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Freispruch gegen mutmaßlichen Terroristen gefordert

20.11.2018 - Hamburg/Schwerin (dpa) - Im Hamburger Prozess gegen den mutmaßlichen Terroristen Yamen A. hat der Verteidiger am Dienstag Freispruch gefordert. Anwalt Wolfgang Ferner räumte vor dem Staatsschutzsenat am Hanseatischen Oberlandesgericht ein, dass sein Mandant einmal in seiner Schweriner Wohnung versucht habe, den Sprengstoff TATP herzustellen. Der 20-jährige Syrer habe sich auch mit islamistischen Themen und der Terrororganisation Islamischer Staat befasst. Doch eine Observation durch die Sicherheitsbehörden habe keinen Hinweis auf die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ergeben. «Nichts deutete im Entferntesten darauf hin, dass er einen Anschlag plante», sagte Ferner.

  • Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Yamen A. war am 31. Oktober 2017 in Schwerin festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft hat eine Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren gefordert. Mit einer Autobombe habe der Angeklagte mehr als 200 Menschen töten oder verletzen und die «Ungläubigen» hart treffen wollen, erklärten die Vertreterinnen der Bundesanwaltschaft. Das Urteil soll am 30. November verkündet werden.

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