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Prozess um Corona-Treffen: Beschuldigter zahlt nun doch

09.02.2021 - Wegen eines illegalen Treffens während des Lockdowns im Frühjahr will ein Mann in Neubrandenburg nun doch ein Bußgeld zahlen. Der 23-jährige Beschuldigte, der kürzlich im Zivilverfahren vor Gericht seine Teilnahme an dem Tankstellen-Treff hartnäckig bestritten hatte, habe seinen Einspruch zurückgezogen, teilte eine Sprecherin des Amtsgerichtes Neubrandenburg am Dienstag mit. Er hatte Ende Januar im Gericht erklärt, er sei im April nur durch Zufall dort gewesen. Acht Personen hatten das Bußgeld bereits bezahlt. Dem Neubrandenburger kostet das Treffen mit weiteren Gebühren insgesamt etwas mehr als 200 Euro. (Az.: 317 Owi 2093/20)

  • Vor einem Gerichtsgebäude hält eine Statue der Justitia eine Waagschale in der Hand. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Vor einem Gerichtsgebäude hält eine Statue der Justitia eine Waagschale in der Hand. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sein Prozess war eines der ersten Verfahren um Verstöße gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen, das letztlich in einem Zivilprozess geendet hatte.

In Neubrandenburg wurden bisher etwa 220 Mal Bußgelder wegen Corona-Verstößen verhängt, insgesamt für mehr als 20 000 Euro. Einsprüche sind nach Angaben des städtischen Ordnungsamtes selten. Auch in zwei weiteren Verfahren, bei denen es um illegale Feiern und Grillfeste ging, hatten die Beschuldigten Ende Januar ihre Einsprüche vor Gericht wieder zurückgezogen und das Bußgeld gezahlt.

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