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Prozess um versuchten Mord: Nebenbuhler fast totgeschlagen

13.11.2019 - Ein eifersüchtiger Mann hat im Mai jegliche Kontrolle über sich verloren. Laut Gericht soll er auf einen vermeintlichen Nebenbuhler derart heftig eingeschlagen haben, dass dieser wochenlang behandelt werden musste. Der Mann habe den Tod des anderen in Kauf genommen.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rostock (dpa/mv) - Mit der Verlesung der Anklage und der Anhörung eines ersten Zeugen hat am Mittwoch vor dem Landgericht Rostock der Prozess um einen versuchten Mord begonnen. Der 22 Jahre alte Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft Mitte Mai in der Rostocker Wohnung seiner Freundin einen vermeintlichen Nebenbuhler schwer geschlagen und getreten haben. Der 23 Jahre alte Mann musste wochenlang intensivmedizinisch behandelt werden.

Obwohl der Mann laut Mitteilung des Gerichts in den polizeilichen Vernehmungen die Tat gestanden hatte, wollte er am Mittwoch im Gericht keine Angaben machen. Sein Anwalt kündigte eine spätere Erklärung seines Mandanten an. Das 23-jährige Opfer bestätigte die Angaben der Anklage. Der Mann fügte hinzu, dass das Hören durch die Gewalttat beeinträchtigt und er in psychologischer Behandlung sei.

Der Tat war bereits ein mit Gewalt ausgetragener Streit am Tag zuvor in einer Güstrower Gartenlaube vorausgegangen. Dort habe der Angeklagte bereits Streit mit dem 23-Jährigen gesucht und ihm ins Gesicht geschlagen.

Am Tattag sei er gewaltsam in die Wohnung der Freundin eingedrungen und habe sofort auf den Nebenbuhler mit Fäusten eingeschlagen. Dabei soll er ein Messer in der Faust gehalten haben, um die Schlagwirkung zu intensivieren. Das Opfer sei zu Boden gegangen und bewusstlos liegengeblieben. Der Angeklagte habe den am Boden Liegenden ins Gesicht und gegen den Kopf getreten. Dabei habe er den Tod des Verletzten billigend in Kauf genommen. Das Opfer habe schwerste Schädel- und Hirnverletzungen erlitten, resümierte das Gericht.

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