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Revision nach Urteil: Fall um Übergriffe auf Prostituierte

27.09.2019 - Rostock (dpa/mv) - Nach dem Urteil des Landgerichts Rostock wegen brutaler Angriffe auf zwei Prostituierte hat der Anwalt des 28-jährigen Angeklagten Revision beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe eingelegt. Der Mann war am vergangenen Freitag zu acht Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Wie Rechtsanwalt Marcus Tauber am Freitag sagte, muss nun die schriftliche Urteilsbegründung abgewartet werden. Sein Mandat und er wollten vor allem gegen die Sicherungsverwahrung vorgehen.

  • Das Eingangsschild am Landgericht Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Eingangsschild am Landgericht Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Landgericht hatte bei dem Täter einen Hang zu sexuellem Sadismus gesehen, aus dem heraus er seine Taten begangen habe. Laut Anklage hatte der Mann im Oktober 2018 eine 33-jährige und im Januar 2019 eine 40-jährige Frau über ein Erotik-Portal im Internet zu sich nach Hause eingeladen. Dort würgte er sie beziehungsweise verletzte sie mit einem Messer. Die Sicherungsverwahrung hatte das Gericht unter anderem mit dem hohen Gewaltpotenzial der Taten begründet.

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