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Roland-Filmpreis geht an Rostocker «Polizeiruf 110»

06.06.2019 - Zu der zehnten Ausgabe des Krimifestivals haben sich bereits viele prominente Gäste angesagt, darunter reichlich Fernsehkommissare. Zudem gibt es noch zwei weitere Jubiläen zu feiern.

  • Heinz-Peter Hoffmann, Leiter des Krimifestivals "Tatort Eifel", lächelt bei der Eröffnung des Festivals. Foto: Harald Tittel/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Heinz-Peter Hoffmann, Leiter des Krimifestivals "Tatort Eifel", lächelt bei der Eröffnung des Festivals. Foto: Harald Tittel/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hillesheim (dpa/lrs) - Der «Polizeiruf 110» aus Rostock wird dieses Jahr beim Krimifestival «Tatort Eifel» mit dem Roland-Filmpreis ausgezeichnet. Die ARD-Reihe verbinde «Tradition und Innovation im deutschen Fernsehkrimi auf besonders gelungene Weise», teilte die Jury am Donnerstag in Hillesheim (Kreis Vulkaneifel) mit. Zudem überzeuge «die ambivalente und wahrhaftige Charakterzeichnung» und «unglaubliche Spannung» zwischen den Ermittlern Alexander Bukow und Katrin König, gespielt von Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau.

Der nach dem Krimiregisseur Jürgen Roland benannte Ehrenpreis wird am 21. September in Daun bei der Gala von «Tatort Eifel» verliehen, die Schauspieler Oliver Mommsen moderiert. Bisherige Preisträger des «Roland» sind unter anderem die Schauspieler Götz George, Matthias Brandt und Senta Berger sowie die Krimiserie «Mord mit Aussicht» und die deutsch-österreichische Koproduktion «Spuren des Bösen».

Mehr als 30 Lesungen, Konzerte und Filmpremieren stehen bei der zehnten Ausgabe von «Tatort Eifel» vom 13. bis 21. September auf dem Programm. Viele prominente Gäste haben sich nach Angaben von Festivalleiter Heinz-Peter Hoffmann angesagt: Darunter die Schauspieler Heinz Hoenig, Michaela May, Christine Urspruch, Ulrike Folkerts, Dietmar Bär und Ulrike Kriener sowie die Schriftsteller Klaus-Peter Wolf, Arno Strobel und Elisabeth Herrmann.

Zudem stehen zwei weitere Jubiläen im Fokus: Vor 30 Jahren erschien mit «Eifel-Blues» (1989) von Autor Jacques Berndorf der erste Krimi, der in der Eifel spielt. Mit seinen Eifel-Krimis hatte Berndorf in den 1990er-Jahren das Genre des Regional-Krimis etabliert und war zum Bestseller-Autor geworden. Das Festival werde den Eifel-Krimi am 15. September mit einem eigenen Abend feiern, teilten die Macher mit.

Ebenfalls vor 30 Jahren wurde der erste ARD-«Tatort» aus Ludwigshafen mit Ulrike Folkerts als Kommissarin Lena Odenthal ausgestrahlt: Die Jubiläumsfolge mit dem Arbeitstitel «Die Pfalz von oben» feiere beim Festival (20.9.) seine Filmpremiere. Folkerts werde dabei sein.

Neben dem bunten Programm läuft parallel ein Fachprogramm für Experten der Film- und Fernsehbranche: Zentrales Thema werde der anhaltende Höhenflug sein, den die Produktion fiktionaler Projekte in verschiedenen Spielarten erlebe, sagte Leitern Julia Röskau. Es gehe um Austausch, aber auch um Input für Macher.

«Tatort Eifel» gilt nach Angaben der Organisatoren als bundesweit größter Treff der Krimiszene. Jedes zweite Jahr lockt das Festival Tausende Fans an. «Tatort Eifel» mit einem Budget von rund 300 000 Euro wird vom Kreis Vulkaneifel und dem Land Rheinland-Pfalz veranstaltet, das rund 130 000 Euro dazugibt.

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